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Theater ist Ort der Verwandlung.

Innere und äußere Räume werden betreten und erforscht. Es können fremde oder vertraute Emotionen, Verhaltensformen und Situationen sein, denen wir begegnen. Das Theater bietet uns die Möglichkeit sie zu erforschen.

Jeder kann im Theater König oder auch Bettler sein, Herrin oder Magd.

Die Rollen, die erfahren werden, bewegen sich in sozialen, kulturellen, emotionalen Räumen. Diese gilt es zu erforschen . Und das Theater gibt Platz für Phantasie und Utopie.

Die Wirklichkeit des Theaters ist und ist nicht.

Der Akteur "spielt" zwar, aber trozdem erlebt er die Situation. Er erlebt seine Emotionen und die seiner Spielpartner. Er erfährt Grenzen und neue Möglichkeiten.



Der englische Begriff "to act" bezieht sich im schauspielerischen Prozess auf die Bedeutung "handeln", "zu einer Handlung kommen", bzw. "agieren" und "zu einer Aktion kommen".Der Begriff "to be" bezieht sich in dieser Arbeit auf das "Sein im Hier und Jetzt", obwohl die szenische Situation künstlich-künstlerisch erstellt wird.

Aus diesem Verständnis ergibt sich die Möglichkeit, szenische Improvisationsarbeit als Arbeit an und mit der eigenen Person zu nutzen. Sie ermöglicht es mit der Tiefe der eigenen Person zu arbeiten, neue und nicht gekannte Facetten bei sich selbst kennen zu lernen, die Fülle der eigenen Möglichkeiten des Verhaltens und Handelns zu entdecken.

Der Kern der Improvisationstechnik ist am Institut für Musiktheater Karlsruhe von
Prof. Renate Ackermann entwickelt worden. Angeregt auch durch die Repetitions-Technik des New Yorker Schauspiellehrers Sanford Meisner, wurde sie von HJ Meißlein erweitert und modifiziert und als Methode act&be genutzt:
Die Begrenzung des Sprachmaterials auf wenige Kernsätze führt zur Notwendigkeit, sich umfassend auf körperlicher und emotionaler Ebene auszudrücken und zu verhalten. Der adäquate Ausdruck in einer beliebigen Situation wird schnell gefunden. Inneren Impulsen kann gefolgt werden. Spontaneität wird erleichtert, da kognitives Begründen von Verhalten entfällt.
Auch Personen, die im Theaterspiel unerfahren sind, finden leicht Zugang zu ihren seelischen, emotionalen und körperlichen Ausdruckmitteln.
Die Ressourcen der eigenen Gefühle und der eigenen Impulse werden genutzt, um authentisches Spiel zu erreichen.




Zur Symbiose von Darstellung und Dasein in der Theater- und theaterpädagogischen Arbeit
von Vandana Serene Mosell

Selbstkostenpreis: 4 EUR + Porto - Bestellung über das Kontaktformular

INHALTSANGABE UND LESEPROBE


 
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